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WIM Bern. Ensemble Distanz zeigt «Isabella / Zbinden – Studer – Solothurnmann

«Isabella», ein Tanztheaterstück für Tanz und Perkussion, erzählt die Geschichte vom Weiterleben nach dem Blick in den Abgrund. Nie mehr ganz frei, in Erinnerungen verstrickt und von Sehnsüchten begleitet. In «Isabella» greifen improvisierte und komponierte Momente fliessend ineinander. Der jeweilige Raum und die Bodenbeschaffenheit formen die Bewegung und den Klang, die gemeinsame Performance gewinnt immer wieder von neuem die Frische und Spontaneität des unwiderruflichen Augenblicks. Nachdem in den letzten Jahren ausschliesslich für Bühnen gearbeitet wurde, schöpft «Isabella» bewusst die Atmosphäre unterschiedlichster Räume aus.Vor fünf Jahren gründeten der Berner Perkussionist Markus Lauterburg und die Luzerner Tänzerin Beatrice Im Obersteg das Ensemble Distanz. Ihre dichte Klang- und Bildsprache bewegt sich zwischen Alltagsrealität und Schattendasein. Bewusst greifen sie archaische, überpersönliche Themen auf, um sie in der Einsamkeit des Erlebens als Einzelschicksal darzustellen. In ihren Stücken bedingen sich Musik und Tanz gegenseitig und sind untrennbar ineinander verwoben.Perkussion: Markus Lauterburg. Tanz: Beatrice Im Obersteg.