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Variaton Projektorchester

Seit nunmehr vier Jahren experimentiert Variaton Projektorchester an neuen Konzertformen herum. Was lässt sich mit sinfonischer Musik alles anstellen? Mit welchen weiteren Künsten kombiniert sie sich am besten? Welche intensivierten Konzerterlebnisse lassen sich durch solche Kombinationen kreieren? Ein Konzertabend ist wie ein Gericht, es gibt unendlich viele mögliche Zutaten, unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Das dramaturgische Konzept: Die Musik durchläuft einen Spannungsbogen, der von traumhafter Ruhe ausgeht, und über Leidenschaften und Konflikte wieder zur Stille zurückkehrt. Diese Einheit soll weder durch eine Pause noch durch Applaus zwischen den Werken durchbrochen werden. Visuelle Kunst in Form von Video- und Textprojektionen, Lichtgestaltung und der Inszenierung des Konzertsaals verbindet sich eng mit der gespielten Musik. Diese Kombination soll das Publikum während knapp zwei Stunden «entrücken» lassen. Die Installationen der Raumgestalterin Linda Pieri und des Lichtkünstlers Markus Brunn gehen vom konkreten Raum aus, in dem die Musik erklingt. Somit ist der Turbinensaal der Dampfzentrale Bern Ausgangs- und Austragsort dieses Gesamtkunstwerks.