Highlight Video

Transnational Art’s Commons: «KunstAllmend» (14.9)

Im April 2014 kam eine Gruppe Kunstschaffender in der Dampfzentrale zusammen, um ihre Kunst als Allmend, also als Allgemeingut, zu begreifen und als solche zu bewirtschaften. Dafür gaben sie sich Regeln wie «Beiträge sind allgemeine Ressource der Allmend. Namen sind irrelevant». Die Gruppe traf mehrmals zusammen und versuchte ökonomische Strukturen aus künstlerischer Perspektive zu betrachten. Während der Bern Biennale wird die Kunst-Allmend «Dampfzentrale» für drei Tage zur öffentlichen Versuchsanordnung und macht dabei Zuschauende zwangsläufig zu potentiellen Allmendern. Was dabei rauskommt ist ungewiss – das Resultat wird aber mit allen geteilt.

 

 

Die KunstAllmend lädt im Rehen der Bern Biennale zu einem allgemeinen «Frühstück der Frühen Stunden» ein! Sonntag, 11:00 Uhr.

 
Der Blick in die Geschichte der Dampfzentrale zeigt, dass diese in bestimmter Weise über recht lange Zeit als Allmend bezeichnet werden konnte. Dem ist heute nicht mehr so, denn das Haus hat einen städtischen Auftrag und ist unter dieser Bedingung subventioniert und kuratiert. Um für die KunstAllmend aus der Geschichte lernen zu können haben Transnational Art’s Commons Leute zu einem Frühstück eingeladen, welche die Anfänge des Kulturhauses Dampfzentrale mitgestaltet und erlebt haben. Zusammen mit ihnen wird eine gemeinsame Führung durch die abgelegenen Winkel des Hauses veranstaltet und es gibt zu hören, was sich seit den Anfängen der Dampfzentrale mit dem Projekt eines Künstlerhauses verändert hat. Ganz nach dem Motto: wer sich erinnert, hat das Sagen!

Donnerstag, 11. September um 22:30 Pre-Openning Apéro (öffentlich)
Casts & Credits
AllmenderInnen sind zur Zeit: Anabel Sarabi, Daniel Kok, Daria Gusberti, Einat Tuchman, Emma Murray, Ernestyna Orlowska, Georgios Papadopoulos, Jazmin Taco, Joel Verwimp, Kate Rich, Maia Gusberti, Marc Kilchenmann, Myriam Wegenast, Nicolas Y Galeazzi, Patricia Reeds, Philippine Hoegen, Roger Fähndrich, Sophie Schmidt, Sandra Draheim
Unterstützt durch: Kultur Stadt Bern, Pro Helvetia, Kultur Kanton Bern/Swisslos.