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Tanzlokal (18.6.15)
Im Juni gehört die Dampfzentrale an zwei Tagen ganz den lokalen ChoreografInnen.

In allen Räumen des Hauses präsentieren lokale ChoreografInnen ihre choreografischen Ideen. Dabei sind sowohl fortgeschrittene choreografische Experimente als auch Kurzstücke sowie Arbeiten, die sich noch ganz am Anfang befinden und ein erstes Feedback suchen.

Where am I?

Eine spartenübergreifen Fotoausstellung im Foyer der Dampfzentrale von Marion Allon, Joshua Monten und Jonas Kambli, produziert von lurelure.

Zwei Tänzer und ein Fotograf stellen sich der Herausforderung, die ephemere Kunst des Tanzes mit der fixierenden und reproduzierenden Fotografie zu konfrontieren. Die entstandenen Bilder bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Tanz und Natur, zwischen Architektur und Körper, zwischen Möglichem und Unmöglichem und versucht, andere Sichtweisen auf Tanz zu finden.

19:30 Uhr

Sabine Hausherr: «Default Mode»
Körper im Aufbruch: Sie krümmen und biegen sich, sie torkeln, schwanken und fallen, sie leisten Widerstand, verrenken und verdrehen sich. Werden sie es schaffen, diesen Raum zu verlassen?

Sabine Hausherr wohnt und arbeitet in Bern. Ihr Tanz- & Choreografie-Studium absolvierte sie an der London Contemporary Dance School. Heute entwickelt sie mit dem britisch holländischen Künstler William Speakman Projekte an der Grenze zwischen Tanzperformance und Installation.

Cindy Hammer: «Blood Drive»
Diese Solo nähert sich der Persönlichkeit der Blutgräfing Elisabeth Báthory. Die ungarische Gräfin aus dem Hause der Báthory von Ecsed soll die über 600 Mädchen getötet, um für ihre ewige Jugend in deren Blut baden zu können.

Cindy Hammer gründete 2010 das Künstlerduo Go Plastic und inszenierte bisher über zehn Stücke. 2013 erhielt sie für ihre choreografischen Arbeiten den Arras-Preis Dresden. Zudem tanzt sie in freien Projekten und Produktionen u.a. mit the Guts Company, shot AG, Tanztheater Belacqua Wasserburg a.I., Avatara Ayuso Company und Rosie Herrera Dancetheatre.

Nadja Bietenhader & Niki Anjes Stalder: «unruhig?»
Warum ruhig sein, wenn Erregung die schönsten Früchte tragen kann? Acht Personen stehen still, doch Bewegungsimpulse lassen sich nicht unterdrücken.

Das künstlerische Schaffen von Nadja Bietenhader fokussiert sich auf die experimentelle Erprobung und Erforschung von Konzepten rund um den Menschen und die Gesellschaft. Niki Anjes Stalder tanzt, leitet ihre Band MIOL und kümmert sich um die Organisation einer Jugendkammermusik.

compagnieBE: «Hinterhofpoesie»
Eine kurze und intensive Auseinandersetzung mit einem Ort in der Dampfzentrale. Zu was inspiriert der Ort die Tänzerinnen? Wie inspiriert die compagnieBE den Ort?

Der gemeinnützige Verein compagnieBE besteht aus 11 TänzerInnen aus dem Raum Bern und bietet ambitionierten semi-professionellen TänzerInnen eine Plattform.