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Simone Aughterlony und Jorge León: «To Serve»
(im Haus der Universität)

Haus der Universität, Schlösslistr. 5, 3008 BernDetaillierters Programm «House Without A Maid»:Sa, 11. September:14:00–20:00 Uhr Vlatka Horvat «Unhinged»Melati Suryodarmo «Passionate Pilgrim»Pauline Boudry und Renate Lorenz «Normal Work»Moira Zoitl «Theresa’s Room»14:00–15:30 Uhr Fiona Wright (in Kollaboration mit Becky Edmunds) «Behind Doors»14:00–16:00 Uhr / 17:30–19:30 Uhr Olga de Soto «Sous Clé»15:30–17:30 Uhr Gespräch über die heutige Situation von Hausangestellten / Moderne Sklaverei.Moderation: Monika Maria Trost, Gesprächsleiterin, bekannt aus derSternstunde Philosophie, SF1Bea Schwager, Leiterin Verein Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich SPAZPatrick Mühlhauser, Journalist Radio DRSSarah Schilliger, Institut für Soziologie der Universität BaselSo, 12. September13:00–18:00 Uhr Melati Suryodarmo «Passionate Pilgrim»Pauline Boudry und Renate Lorenz «Normal Work»Moira Zoitl «Theresa’s Room»13:00–15:00 UhrFiona Wright (in Kollaboration mit Becky Edmunds) «Behind Doors»13:00–15:00 Uhr / 16:00–18:00 Uhr Olga de Soto «Sous Clé»Das Haus ist der Ort an dem sich die Herr-Diener-Beziehung definiert und sich die Einstellung gegenüber der Dienerschaft manifestiert. Haushalte der Bourgeoisie des 19. Jahrhunderts widerspiegeln die sozialen Strukturen, welche die Leben ihrer Bewohner formte. «House Without A Maid» gibt den Besuchern die Möglichkeit, ein solches Zuhause von innen zu sehen und sich frei in den einzelnen Räumen zu bewegen. Die eingeladenen Künstlerinnen haben Werke entwickelt, die sich in mannigfaltiger Weise «auf die prekäre Situation der Domestiken» beziehen. Sie eröffnen uns Räume, die uns erlauben die Herr-Diener-Beziehung jenseits rigider und klischierter Vorstellungen zu denken.Neben den Performances und Kunstwerken wird es ein Symposium mit ExpertInnen geben, die über Mechanismen der Beziehung zwischen Arbeitgebern und Angestellten im Bereich des Haushaltes reflektieren werden. In «House Without A Maid» hat das Dienstmädchen das Gebäude längst verlassen, doch ihre symbolische Präsenz verfolgt uns bei jedem Schritt.Arbeiten von: Melati Suryodarmo, Olga de Soto, Vlatka Horvat, Fiona Wright (in Kollaboration mit Becky Edmunds), Moira Zoitl, Pauline Bodry und Renate Lorenz. Kuratiert von: Jorge León und Simone Aughterlony. Technische Assistenz: Laurence Drevard und Ursula Degen.