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Pierre Droulers: Soleils
Ob man in blendendes Licht schaut oder der Dunkelheit ausgesetzt ist, in beiden Fällen sieht man nichts. Zwischen diesen Extremen aber liegt eine Spannbreite an Helligkeit. Mit den Facetten und Effekten des Lichtes und seiner Energie spielt der belgisch-französische Choreograph Droulers in seinem neuen Stück «Soleils».

Pierre Droulers fokussiert in seiner neusten Kreation auf das Licht. Das Licht mit all seinen Bedeutungen, Formen, Gestalten und seinen Effekten. Zwei Gedichte haben ihn dazu inspiriert: «Do not go gentle into that good night» von Dylan Thomas und «There’s a certain slant of light» von Emily Dickinson. Mit diesen Texten im Kopf suchte der in Frankreich geborene 62-jährige Droulers nach einem tänzerischen Ausdruck des Lichtes und fand die Basis in karnevalesken Ritualen und Prozessionen. «Soleils», ein Tanzstück aus neun jungen TänzerInnen, beginnt langsam und beinahe immobil und endet in einem verrückten Tanz voller Effort, Talent und Vitalität.

Kreation: Pierre Droulers in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen, TänzerInnen: Yoann Boyer, Malika Djardi, Stanislav Dobak, Michel Yang, Louis Clément Da Costa, Benjamin Pohlig, Peter Savel, Jonathan Schatz, Katrien Vandergooten, Künstlerische Zusammenabeit: Yuji Oshima, Originalmusik: Beth Gibbons, Eric Thielemans, Lichtkonzept: Pierre Droulers, Marc Lhommel, Kostümdesign: Jean-Paul Lespagnard, Bühnenbild: Chevalier-Masson, Künstlerische Assistenz und Sound-Design: Arnaud Meuleman, Choreographische Assistenz: Michel Yang, Technische Koordination: Marc Lhommel, Lichtkontrolle: Philippe Fortaine, Sound-Kontrolle: Benoît Pelé
Produktion: Charleroi Danses, Centre chorégraphique de la Fédération Wallonie-Bruxelles, Koproduktion: Kunstenfestivaldesarts / Festival de Marseille / Maison de la Culture de Tournai / Next Festival