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Patricia Kopatchinskaja & Thomas Demenga – mit Barry Guy

Nach der letztjährigen «Carte Blanche»-Reihe unter dem Titel «Zeit» hat die Dampfzentrale dem Berner Musiker erneut eine kleine Serie von drei Konzerten offeriert (das letzte Konzert der Reihe findet am 15. Juni statt). In diesen werden drei verschiedene Duos Musik der letzten hundert Jahre vorstellen. Erstaufführungen und Improvisationen sind ebenfalls Teil dieses musikalischen Panoramablickes, special guests sorgen für Abwechslung in der Duobesetzung.Patricia Kopatchinskaja wurde in Moldavien geboren, dem weinbauenden Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Sie studierte Komposition und Violine in Wien und Bern. Kopatchinskaja ist als internationale Stargeigerin regelmässig Gast an so renommierten Festspielen wie Lucerne Festival, Menuhin-Festival Gstaad, Montreux Jazz Festival, Salzburger Festspiele oder Wiener Festwochen und hinterlässt ein begeistertes Publikum und Presse: «Seele bis zum Rand gefüllt», kommentiert «Die Zeit» kurz und bündig Kopatchinskajas neuestes Album («Violinsonaten von Beethoven, Ravel, Bartók und Say»).Barry Guy aus London ist als Kontrabassist in der klassischen Musik, im Jazz und in der Improvisation tätig. Während seines Musikstudiums spielte er mit John Stevens und Trevor Watts im Spontaneous Music Ensemble. Für das London Jazz Composers Orchestra entwickelte Guy während 30 Jahren die meisten Stücke. In seinem 1998 gegründeten New Orchestra spielt er mit der Pianistin Marilyn Crispell, den Saxophonisten Evan Parker, Mats Gustafsson und Hans Koch, den Blechbläsern Hannes Bauer, Herb Robertson, Per Ake Holmlander und den Perkussionisten Paul Lytton und Raymond Strid zusammen. Seit 1988 spielt Guy mit seiner Frau, der Schweizer Violinistin Maya Homburger, gemeinsam barocke Kammermusik.