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Keren Levi (NL/ISR): The Dry Piece (28.6.)
Umwerfende Ästhetik nackter Frauenkörper. Von der in Holland mit dem Choreographiepreis ausgezeichneten Keren Levi.

Schönheit ist Ideal, manchmal Terror. Aber in jedem Fall Projektion. Die israelisch-stämmige Choreographin Keren Levi befragt in der Performance «The Dry Piece» Frauenbilder, Körperkult und die Klischees des Makellosen und wischt damit das Make-up von den Hochglanzcovern. Levi stellt vier nackte Tänzerinnen auf einer weissen Bühne hinter eine transparente Leinwand. Eine Videokamera filmt ihre Bewegungen und die Aufnahmen werden überdimensioniert auf die Performerinnen zurückgeworfen. Es entstehen Kompositionen irgendwo zwischen Malerei von Caravaggio, zeitgenössischer Werbeästhetik und Modefotografie. «The Dry Piece» ist ein sceptical spectacle, inspiriert von den Bilderwelten des Hollywood-Genies Busby Berkely und den feministischen Theorieansätzen von Naomi Wulf.

Levi wurde in Holland mit einem Choreographiepreis ausgezeichnet.

Cast&Credits
Konzept und Choreographie: Keren Levi, Tanz und Choreographie: Orfee Schuijt, Eva Susova, Alma Sua Lindenhovius and Karin Frankel, Dramaturgie: Igor Dobričić, Musik: Tom Parkinson, Lichtdesign: Minna Tiikkainen, Video: Assi Weitz, Management: Irene Noordkamp
Eine Produktion von Stichting Neverlike / Keren Levi In Koproduktion mit Pumpenhaus Münster, Huis a/d Werf Utrecht, Grand Theatre Groningen und Forum Freies Theatre Düsseldorf, Mit freundlicher Unterstützung von Centro per la Scena Contemporanea in Bassano del Grappa, Tanzquartier Wien und WP Zimmer in Antwerpen Gefördert von Funds for the Performance Arts NL, Amsterdam Funds for the Arts und Stadt Utrecht