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EN VOGUE: Ja, Panik / Die!Die!Die!
Support: Die! Die! Die!. Danach DJ Benedikt Sartorius (CH)

Weg mit dem Moll und Faust hoch! Die schönste Revolution taugt nichts, wenn man dabei nicht tanzen kann!

 

Auf ihrem neuen Album «Libertatia» wollen die lässigsten Poptheoretiker der deutschsprachigen Indieszene die bestehenden Verhältnisse nicht bloss kaputt hauen – sondern auch eine bessere Welt schaffen. Die österreichische Band Ja, Panik feilt seit neun Jahren und fünf Alben an ihren Pop-Utopien. Das Trio, welches soeben mit dem VUT Indie Award als «Bester Act» ausgezeichnet wurde, lässt sich auf der neuen Scheibe von einem versteckten, mystischen Ort namens Libertatia inspirieren. Das ist eine Piratenkolonie auf Madagaskar im 17. Jahrhundert. «Libertatia ist das Bewusstsein davon, dass eine andere Welt eben nicht möglich ist. Das Wiederzusichkommen nach der grossen Independenthalluzination.» Diese Erkenntnis wird in zuweilen beschwingtem Pop mit Keyboards und Harmoniegesang verpackt. Sänger Andreas Spechtl versteht die Songs sowohl als Gospelstücke als auch als Protestsongs, die man gerade in den schwierigsten Zeiten gut mitsingen kann.

 

 

Den Auftakt gibt das neuseeländische Post Punk-Trio Die! Die! Die!. Mit einer Steve Albini-Produktion starteten sie 2005 ihre Bandkarriere, tourten auch schon mit Franz Ferdinand und präsentieren nun ihr viertes Album «Harmony».

 

Danach DJ Benedikt Sartorius (CH)