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ensemble proton bern

«protonwerk» ist die vom ensemble proton bern geschaffene Plattform für zeitgenös­sische Musik. Sie richtet sich hauptsächlich an junge KomponistInnen, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben oder am Ende ihrer Ausbildung stehen. Interessenten können sich bei der jeweils zu Jahresbeginn veröffentlichten Ausschreibung bewerben, um eine Auftragskomposition für die jährlich stattfindenden protonwerk-Konzerte zu erhalten.
Das Besondere an diesen Auftragskompositionen ist, dass die von der Firma Wolf neu entwickelten Instrumente Lupophon (Bass­oboe) und Kontraforte (ein weiterentwickeltes Kontrafagott) eingesetzt werden sollten. Diese Instrumente und den kompositorischen Umgang damit lernen die Komponierenden in enger Zusammenarbeit mit den Musiker­Innen kennen.

«protonwerk» dient nicht nur der Erweiterung des Ensemblerepertoires. Es will jungen Komponierenden Aufführungsmöglichkeiten bieten, Kontakte und Beziehungen zwischen InterpretInnen und KomponistInnen pflegen und damit zur Vielfalt und Attraktivität des zeitgenössischen Musikschaffens beitragen.

Die aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählten Komponistinnen und Komponisten garantieren in diesem Jahr ein technisch hochstehendes vielseitiges Musikprogramm.

Àgnes Vass: Flöten. Martin Bliggenstorfer: Oboe, Lupophon. Heather Roche: Klarinetten. Lucas Rössner: Kontraforte. Max Haft: Violine. Eva Boesch: Violoncello. Samuel Fried: Klavier. Estelle Costanzo: Harfe. Dirigent: Matthias Kuhn.

Programm (Uraufführungen):

YAIR KLARTAG (*1985):
«No symbols where none intended» (2012)
für Lupophon, Bassklarinette, Kontraforte,
Violine, Violoncello und Klavier

THIERRY TIDROW (*1986):
«Fribourgeoiseries» (2012) für Flöte,
Lupophon, Klarinette, Kontraforte, Violine,
Violoncello, Klavier und Harfe

LEONARDO IDROBO (*1977):
«Entrelineas» (2012) für Bassflöte, Lupophon,
Bassklarinette, Kontraforte,
Violine, Violoncello, Klavier und Harfe

Pause

JAGODA SZMYTKA (*1982):
Neues Werk, für Flöten Oboe/Lupophon,
Klarinette/Bassklarinette, Kontraforte,
Violone und Violoncello

ANTONIN SERVIERE (*1977):
«Paludes» (2012) für Bassflöte, Lupophon,
Bassklarinette, Kontraforte,
Violine, Violoncello, Klavier und Harfe