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ensemble proton bern

間 (MA) beleuchtet das kompositorische Schaffen zweier Generationen japanischer Komponisten im Spannungsfeld zwischen der japanischen und der europäischen
Musiktradition.

 

Der Ausgangspunkt der drei Uraufführungen für Ensemble ist die unterschiedliche Herangehensweise der Kulturen an klangliche Phänomene. Im Zentrum stehen die Beziehung zwischen Klang und Stille und zwischen Raum und Zeit. Übereinstimmungen in den Kulturen zu finden ist dabei wichtig, nicht um Uniformität herzustellen, sondern um an den Unterschieden zu arbeiten. Die gleichen Phänomene werden so von verschiedenen Seiten beleuchtet. Dies erscheint dem Komponisten-Kollektiv aus Osaka für die Zukunft der Musik das Wichtigste.

 

«Dans la musique traditionelle japonaise la partie où il n’y a pas de note est un espace permettant d’amplifier l’image qui a été créee par le son» (Yoko Kubo)

 

Die Auseinandersetzung mit europäischen und japanischen Traditionen spielen auch in der Suite für Solotanz, begleitet von einem Ensemble von Yoko Kubo eine zentrale Rolle. Die Komponistin, die selbst klassischen und traditionellen japanischen Tanz (Noh) betreibt, integriert in ihrer Komposition Rhythmen, die sich an den Noh-Tanz anlehnen.

 

 

Programm:

 

YOKO KUBO (*1956)

Kasane no irome“ (2012, UA), für Flöte, Oboe, Lupophon, Klarinette, Kontraforte , Violine, Violoncello, Klavier und Harfe

 

NOBUSADA OKAMOTO (*1988)

La perception du temps“ (2012, UA), für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

 

YOKO MORIKAWA (*1977)

Distance“ (2012, UA), für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Harfe

 

Pausengespräch mit Yoko Kubo

 

YOKO KUBO (*1956)

Suite für Tanz solo (2012, UA), für Flöte, Oboe, Lupophon, Klarinette, Kontraforte , Violine, Violoncello, Klavier und Harfe

 

 

ensemble proton bern:
Jonathan Stockhammer: Dirigent. Julianna Svidro: Flote. Martin Bliggenstorfer: Oboe, Lupophon. Heather Roche: Klarinette. Lucas A. Rössner: Fagott, Kontraforte. Maximilian Haft: Violine. Eva Boesch: Violoncello. Samuel Fried: Klavier. Vera Schnider: Harfe.

Gäste:
Daisy Random Phillips: Tanz. Quan Bui Ngoc: Choreographie