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Ausstellung «Working Sessions» (Ausstellung/Performance)

Bereits im Januar startete Emma Murray mit sogenannten «Working Sessions». In diesen Meetings, welche durch einen Blog dokumentiert werden, trifft sie sich mit KünstlerInnen zum Austausch über die eigenen und fremden Arbeits-, Produktions- und Sichtweisen. Der britische Performer und Musiker Phil Hayes, die neuseeländische Tänzerin und Choreographin Simone Aughterlony, der in Berlin lebende Schauspieler, Tänzer und Choreograph Martin Schick, die Schweizer Tänzerin Jessica Huber und die beiden Westschweizer Choreographinnen Nicole Seiler und Marie-Caroline Hominal sind Gäste der Working Sessions. Die ästhetische Vielfalt und Verschiedenheit der Produktionen dieser KünstlerInnen stechen ins Auge. Unter dem Titel «Trade Secrets – Putting Process on Show and Collaboration to the Test» dokumentiert Murray am 18. und 19. April die Ergebnisse dieser Sessions in einer kleinen Ausstellung und macht damit die sonst verborgenen Produktionsprozesse für ein interessiertes (Tanz-)Publikum sichtbar.

Das Ziel der Working Sessions besteht insbesondere im Kennenlernen und Erproben von unterschiedlichen choreographischen Strategien und künstlerischen Arbeitsmethoden und in der intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen und mit fremden Arbeits-, Produktions- und Sichtweisen.

Begleitet werden die Working Sessions von Mona De Weerdt und Johanna Hilari. Die beiden Tanzwissenschaftlerinnen beobachten und befragen die Arbeitsprozesse, die Dialoge und den performativen und diskursiven Austausch zwischen Emma Murray und dem jeweiligen Gastkünstler bzw. der Gastkünstlerin. Ihre Beobachtungen und Reflexionen dokumentieren sie in einem Blog.