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AUA 17: She She Pop

She She Pop und einige Gäste verschiedener Altersstufen bilden das Kollegium einer Lehranstalt mit den Schwerpunkten Vertrag, Einsamkeit, Verschmelzung, Tod und Verwandlung. Lehrbücher sind Wedekinds «Frühlings Erwachen» und E. L. James Bestseller «50 Shades of Grey». Als Anschauungsmaterial dienen ihnen die eigenen Körper und die darin angesammelte Scham.
Auf zwei grossen Schautafeln auf denen durch mehrere Live-Kameras Überblendungen entstehen, inszenieren sich die verschiedenen Akteur*innen, Alte, Junge, Kinder, Frauen und Männer in einer Folge von Begegnungen. In wechselnden monströsen oder schlichten Aufmachungen und Posen begegnen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter als reale Körper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizität und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen, oder umgekehrt, keine Position ist sicher und niemand weiss verlässlich Bescheid.

Einfach gesagt
Darsteller*innen verschiedener Generationen sprechen darüber, was Scham für sie bedeutet. Dabei lassen sie mit einer genialen Technik auf Videoprojektionen die Grenzen zwischen Männern und Frauen, zwischen Alt und Jung verschwinden.

Konzept: She She Pop | Mit: Gundars Abolins, Sebastian Bark, Daniel Belasco Rogers, Knut Berger, Lilli Biedermann, Jean Chaize, Anna Drexler, Jonas Maria Droste, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Walter Hess, Christian Löber, Lisa Lucassen, Fee Aviv Marschall, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Florian Schäfer, Susanne Scholl, Berit Stumpf, Zelal Yesilyurt | Video: Benjamin Krieg | Bühne: Sandra Fox | Kostüme: Lea Søvsø | Musik: Santiago Blaum | Künstlerische Mitarbeit: Ruschka Steininger | Dramaturgie: Tarun Kade | Sounddesign: Manuel Horstmann | Licht: Michael Lentner | Technische Tourbetreuung: Florian Fischer, Sven Nichterlein | Video Assistenz: Philipp Hohenwarter | Produktion/PR: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro | Tour Organisation: Tina Ebert | Company Manager: Elke Weber
Produktion: She She Pop, Münchner Kammerspiele | Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M., Kyoto Experiment