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Adrian Russi: «Moving Men»

Was geschieht, wenn drei Männer im offenen Raum aufeinander treffen? Ohne das übliche konkrete Vorhaben und ohne Ziel, das es zu erreichen gilt? Zurückgeworfen auf sich selber und herausgefordert, den beiden Mit- bzw. Gegenspielern zu begegnen. In «Moving Men» wird das männliche Verhaltensrepertoire untersucht, auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Umgang miteinander und mit dem leeren Raum, wo sich keiner mehr länger verstecken kann. Spannend sind vor allem die Zwischentöne! Die Tänzer und die Musikerin bedienen sich dabei der Improvisation, verstanden als «Komposition des Augenblicks». Eine fragile Kunstform, in der alle Beteiligten das Risiko eingehen, in ihrer Verwundbarkeit gesehen zu werden oder gar zu scheitern – und gleichzeitig die Chance haben, das der Improvisation innewohnende Potential von Frische und Kreativität, von Kraft und Magie auszuschöpfen.